Sonntag, 23. März 2014

Zum Leuchtturm



Der Roman „Zum Leuchtturm“ von Virginia Woolf erschien 1927 im Verlag Hogarth Press und handelt von der Ramsay-Familie. Schauplatz der Geschichte ist das Landhaus der Familie auf der Hebrideninsel Skye. Mrs Ramsays Sohn James will unbedingt einen Ausflug zum Leuchtturm machen. Jedoch widerspricht ihr Mann, da das Wetter nicht schön sein werde. Dadurch werden die Spannungen innerhalb des Ehepaars und zwischen Vater und Sohn deutlich.

Erst zehn Jahre später, nachdem Mrs Ramsay schon verstorben ist, kommt es zum Ausflug. Mr Ramsay entschließt sich die lange verschobene Fahrt zum Leuchtturm mit seinem Sohn James und seiner Tochter Camilla nachzuholen. Es kommt dadurch auch zu einem Happy End. Vater und Sohn finden wieder zueinander. Sie versöhnen sich, weshalb auch Camillas Haltung gegenüber ihrem Vater verändert wird.

Die Autorin des Romans, Virginia Woolf, kam am 25. Jänner 1882 in London zur Welt und wuchs im großbürgerlichen Milieu des viktorianischen Englands auf. 1895 starb ihre Mutter. Dies traf Virginia Woolf schwer und führte zu schweren psychischen Krisen, die sie von nun an verfolgten. 1911 lernte sie Leonard Woolf kennen, den sie ein Jahr später heiratete. Die Beiden gründeten 1917 den Verlag „The Hogarth Press“, bei dem Virginia Woolf beinahe sämtliche ihrer Werke veröffentlichte. Das Ehepaar hatte oft Besuch von Künstlern und Literaten der „Bloomsbury Group“. Am 28. März 1941 nahm sich Virginia Woolf unter dem Eindruck der Verwüstungen des Zweiten Weltkriegs und aufgrund ihrer Depressionen das Leben.