Der Roman „Zum Leuchtturm“ von Virginia Woolf erschien 1927
im Verlag Hogarth Press und handelt von der Ramsay-Familie. Schauplatz der
Geschichte ist das Landhaus der Familie auf der Hebrideninsel Skye. Mrs Ramsays
Sohn James will unbedingt einen Ausflug zum Leuchtturm machen. Jedoch
widerspricht ihr Mann, da das Wetter nicht schön sein werde. Dadurch werden die
Spannungen innerhalb des Ehepaars und zwischen Vater und Sohn deutlich.
Erst zehn Jahre später, nachdem Mrs Ramsay schon verstorben
ist, kommt es zum Ausflug. Mr Ramsay entschließt sich die lange verschobene
Fahrt zum Leuchtturm mit seinem Sohn James und seiner Tochter Camilla nachzuholen.
Es kommt dadurch auch zu einem Happy End. Vater und Sohn finden wieder
zueinander. Sie versöhnen sich, weshalb auch Camillas Haltung gegenüber ihrem
Vater verändert wird.
Die Autorin des Romans, Virginia Woolf, kam am 25. Jänner
1882 in London zur Welt und wuchs im großbürgerlichen Milieu des
viktorianischen Englands auf. 1895 starb ihre Mutter. Dies traf Virginia Woolf
schwer und führte zu schweren psychischen Krisen, die sie von nun an verfolgten.
1911 lernte sie Leonard Woolf kennen, den sie ein Jahr später heiratete. Die
Beiden gründeten 1917 den Verlag „The Hogarth Press“, bei dem Virginia Woolf
beinahe sämtliche ihrer Werke veröffentlichte. Das Ehepaar hatte oft Besuch von
Künstlern und Literaten der „Bloomsbury Group“. Am 28. März 1941 nahm sich
Virginia Woolf unter dem Eindruck der Verwüstungen des Zweiten Weltkriegs und
aufgrund ihrer Depressionen das Leben.
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